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Gedenken an die Deportation Braunschweiger Sinti am 03.03.2020

Es war ein bewegendes Gedenken im Rathaus-Foyer in Erinnerung an die Deportation Braunschweiger Sinti am 3.3.1943 nach Auschwitz. Marcel Schmid sprach zu Beginn für die Braunschweiger Sinti und erzählte von seinen Erinnerungen an Schilderungen seiner Großeltern.

Anschließend verlas Raffaela Laubinger die Zeitzeugenberichte ihres Großvaters, der nach Auschwitz deportiert wurde. 

Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkveranstaltung im Rathaus-Foyer von Manuela und Sara De la Cal-Rincon, die ein Wiegenlied sangen.

Propst Lars Dedekind fand die richtigen Worte und erinnerte daran, dass damals viel zu wenig getan wurde, um den Holocaust zu verhindern und erklärte die Schuld, die Kirchen und Gesellschaft auf sich geladen haben.

Die Taizé-Gruppe um Herbert Erchinger sang und rezitierte Paul Celans Todesfuge: "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland".

Zu den Klängen des Weiss-Duos legten die Teilnehmer*innen Rosen vor der Gedenktafel mit den Namen der Toten nieder. 

Das Gedenken wurde von der ehemaligen BIBS-Ratsfrau Heiderose Wanzelius vom Braunschweiger Forum wie immer perfekt organisiert. Danke, Heidi!